Schönheit
Die Kleidung, die in den Verwüsteten Landen getragen wird, ist eine Mischung aus den üblichen Kleidungsstücken im Alten Ägypten, Rom und Griechenland sowie
noch einigen anderen Einflüssen. Somit wird am häufigsten die Tunika getragen, sowohl von Männern wie auch Frauen. Bei Frauen werden oft Kleidungsstücke getragen, die knapp
unter den Brüsten mit Bändern gegürtet werden. Es gibt auch bereits Kleider, die vorne oder hinten geschnürt werden. Die Stoffe sind leicht, meistens Baumwolle oder Seide. Schafwolle, Leder und Tierfelle
werden ebenfalls verwendet, besonders bei den Nomaden. Es gibt auch viele transparente Gewänder oder Schleier, die dazu getragen werden, doch verpflichtend ist dies nicht.
Gefärbte Kleider sind beliebt und mittels den Pflanzen Indigo und Rubia können sogar kräftige aber auch teure Blau- und Rottöne hervorgebracht werden. Erdige Farben wie Karmesin, Ocker etc. sind gleichfalls möglich und auch am
häufigsten.
Perlennetze und Kleidung mit Münzen sind beliebt, gerade bei reichen Leuten oder Tänzerinnen, die oft einen weiten Rock und ein Oberteil aus Münzen, die auf Fäden aufgezogen werden, tragen.
Zum Aussehen gehört natürlich auch Schmuck, der sowohl von Männern als auch Frauen angelegt wird. Dazu zählen Ketten, Armreife, reich verzierte Fibeln, Ringe, breite Kragen aus Goldplättchen, Ohrringe und
Haarschmuck. Die Materialien aus denen dieser Schmuck besteht erstrecken sich von Gold, Silber, Kupfer und darin eingefassten Edelsteinen bis hin zu Perlen und besonders bei den Nomaden geschätzte Muscheln, Federn, Knochen und andere natürliche
Dinge. Oft werden die Symbole der Götter und deren geheiligte Tiere in den Schmuckstücken dargestellt. Viele Marduk-Priester z.B. besitzen Fibeln in Form einer Fledermaus.
Auch Schminke ist schon bekannt und wird verwendet. Zu Pulver zerriebene Halbedelsteine wie Malachit werden als Lidschatten benutzt, mit Ocker verleiht man den Lippen eine rötlichere Farbe und Duftöle, gewonnen aus den Essenzen von Blüten und Gewürzen, werden
als Parfüm eingesetzt.
Wichtig ist außerdem ein möglichst haarloser Körper, weswegen sich selbst die Männer rasieren und man Bärte meist nur weiter im Norden oder bei manchen Nomadenstämmen antrifft. Auch die Frisuren werden kurz gehalten, nur bei den Frauen können
diese etwas länger sein, wobei viele sie dann hochstecken oder ein Haarnetz oder Schleier darüber tragen.