2467, Geister-Mond: 
Der Magierorden in Idalon hat aus noch unbekannten Gründen gebrannt, das Feuer konnte mittlerweile aber gelöscht werden.

Orden der Gefallenen

Salonis

Die Gefallenen sind die Diener der sechs Gefallenen Engel, die dem Licht abgeschworen haben und nun dem Chaos dienen, um ihr Ziel von einer vollkommenen Welt in ihrem Sinne näher zu kommen. Sie splitterten sich vor einigen Jahrhunderten von den Himmlischen aus Idalon ab und die Verwüsteten Lande sind das Ergebnis eines heftigen Krieges zwischen den beiden Fraktionen. Wer ein Gefallener wird, unterwirft sich vollkommen dem Willen der Sechs. Einmal eingetreten gibt es kein Zurück mehr außer durch den Tod. Es existieren vier unterschiedliche Orden:

  • Invocatoren
  • Hexer
  • Druiden
  • Dämonenkämpfer

Spieltipp:
Die hauptsächliche Gesinnung der Gefallenen ist rechtschaffen böse, was bedeutet, dass sie sich den Gefallenen Engeln unterwerfen und ihnen dienen bis zum Tode und darüber hinaus. Charaktere, die zwar böse sind, aber nicht die Macht der Herrscher von Salonis anerkennen, werden nicht lange leben.

Zu den Orden der Gefallenen

Invocatoren

Daemonen

In Salonis sind die Invocatoren wohl mit die angesehensten Gefallenen und diejenigen mit dem meisten Einfluß. Und dies auch nicht ohne Grund, sind sie immerhin die einzigen, die fähig sind Dämonen in diese Welt zu rufen und über sie zu befehligen.
Viele der Invocatoren gehen dämonische Pakte mit denen ein, die sie rufen, um stärker und mächtiger zu werden, doch nichts kommt ohne Preis. Dämonen sind Geschöpfe des Chaos und als solche höchst durchtrieben und gerissen. Ein Invocator sollte dies besser nie vergessen, sonst könnte er schnell Opfer der eigenen gerufenen Kreaturen werden.
Der Machthunger der Invocatoren sucht seinesgleichen und viele beschäftigen sich mit der Erforschung der Dämonen und des Chaos, um Wege zu finden sie noch mehr zu unterwerfen und für ihre Zwecke zu gebrauchen.
Jeder Invocator arbeitet und forscht dabei in Friedenszeiten meist für sich allein, sie besitzen entweder eigene Gemächer im Sündenpalast oder halten sich in dem Labortrakt in der Ebene der Weisheit auf. Die jungen Beschwörer werden von den erfahreneren Invocatoren unterrichtet und halten sich für gewöhnlich an einen Meister, der ihnen alles beibringt und dem sie bei seiner Forschungsarbeit assesstieren dürfen bis sie genug Wissen und Erfahrung haben, um selbst Schüler zu unterrichten.
In Kriegszeiten bilden die Invocatoren eine eigene Armee unter dem Befehl des Invocator Majors, Astaroth, einer der Sechs Gefallenen Engel, jedoch bei weitem nicht so groß wie die der Dämonenkämpfer. Was auch das Empfinden der Invocatoren wiederspiegelt, dass ein Beschwörer allemal so viel wert ist wie hunderte von Kämpfern.

Hexer

Daemon

Ein Hexer reist stets mit Feuer und Blut, heißt es und angesichts der Feuer- und Blutmagie, die diese Diener der Sechs beherrschen, ist das durchaus wortwörtlich zu verstehen. Sie sind mächtige Magier, die sich ganz der dunklen Seite und dem Chaos verschrieben haben. Blut ist das Leben und ein Hexer kann sowohl über sein eigenes als auch über das Blut anderer verfügen, es verändern, vergiften und umwandeln. Man hört sogar von Blutmagierin, die nahezu ihr ganzes eigenes Blut aufgaben, um große Feinde zu vernichten. Es verwundert nicht, dass viele Hexer sich deshalb mit der Anatomie und dem Blutkreislauf des Menschen besonders gut auskennen. Nicht wenige haben sich auch den Studien der Alchimie gewidmet, meistens um diverse Gifte zu entwickeln, die natürlich besonders das Blut beeinträchtigen.
Die Feuermagie ist ein weiterer wichtiger Zweig, aber die Hexer beherrschen auch einen Teil der schwarzen Künste und der Dämonik. Es gibt einen Rat der Hexer, der einberufen wird, wenn wichtige Entscheidungen anstehen. Anders als bei den Invocatoren gibt es meist keinen einzelnen Schüler und Meister Bund, sondern eher Untergruppierungen des Ordens, die einzelne Hexer in Klassen in den verschiedenen Lehren unterweisen, was allein aufgrund ihrer höheren Anzahl notwendig ist. Der Unterricht ist für gewöhnlich weit praktischer und auf bevorstehende Konfrontationen mit Feinden ausgelegt als bei den Invocatoren oder Druiden.
Geleitet werden die Hexer ebenfalls von dem Gefallenen Engel Astaroth.

Druiden

Eulenangriff

Man mag sich vielleicht fragen, was ausgerechnet Druiden unter den Gefallenen verloren haben, doch sie stehen den anderen Orden in ihrer Grausamkeit und dem Wunsch nach Macht in nichts nach. Gaap, einer der Gefallenen Engel, war schon damals vor seinem Fall der Natur zugetan und es oblag seiner Aufgabe sie zu hegen und zu pflegen. Mit dem Fall pervertierte diese Liebe zur Besessenheit und dem Drang die Natur zu unterwerfen, weswegen Gaap in den heutigen Zeiten nicht umsonst den Titel "Knechter der Natur" trägt. Seine Untergebenen besitzen einen Teil dieser Kräfte und der Liebe und der Besessenheit. Nicht wenige der Druiden haben den Wunsch die Natur nach ihrem Willen zu formen und zu unterwerfen. Für sie ist die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren nur ein Instrument, um ihre Ziele oder vielmehr die Ziele der Sechs zu erreichen.
Es gibt nicht viele, die sich diesem Orden überhaupt anschließen und die meisten Druiden sind Einzelgänger. Sie haben keine so festen Hierarchien und Strukturen wie die anderen Orden und es kann durchaus vorkommen, dass man einige von ihnen mondelang nicht zu Gesicht bekommt, da sie alleine oder in Begleitung ihrer Vertrauten die Natur durchstreifen. Das Wissen wird nur selten niedergeschrieben, sondern traditionsgemäß mündlich weiter gegeben. Junge Druiden müssen bereits früh selbstständig sein und sich oft allein weiterhelfen.
An dem inneren Zwiespalt, hin und hergerissen zwischen Faszination und Abscheu, Liebe und Hass gegenüber der Natur, zerbricht so mancher Geist eines Druiden, weswegen selbst andere Gefallene gut daran tun sich vor diesen Gesellen in Acht zu nehmen.

Dämonenkämpfer

Krieger

Dies ist wohl der mit Abstand größte Orden in den Reihen der Gefallenen und gleichzeitig doch derjenige, der am wenigsten Achtung bei den anderen besitzt. Man ist der Meinung, dass es Dämonenkämpfer wie Sand am Meer gibt und so werden sie auch behandelt. Der Tod eines Kämpfers ist mehr als nur verschmerzbar, ja, es wird sogar erwartet, dass diese Männer und Frauen ihr Leben bereitwillig hingeben.
Es gibt drei riesige Armeen, die jeweils Astaroth, Baal und Amon unterstehen. Zwei davon halten sich in der Wildnis des Krieges auf, einem Ort wo es nie Frieden gibt und ununterbrochen gekämpft wird. Dabei liegt die Stärke der Dämonenkämpfer in ihrer unglaublichen Schnelligkeit, sie tragen keine Rüstungen und kämpfen mit nichts als ihren bloßen Fäusten oder allenfalls Schlagringen und Krallenhandschuhen. Ihr Blutdurst und ihre Grausamkeit sind berüchtigt. Sie sind bekannt dafür, dass sie jeden Auftrag erledigen und sei er noch so schmutzig und niederträchtig. Wenn sie nicht in einer der Armeen dienen, dann als Wache im Palast, als Leibwächter von Invocatoren und Hexern oder in einem Gefolge, das gerade einen Auftrag für die Gefallenen Engel erledigt.
Dämonenkämpfer sind äußerst diszipliniert und zäh, obgleich ihr Orden auf den ersten Blick einer der unstrukturiertesten zu sein scheint. Sie verhalten sich in der Gruppe eher wie in einer Herde, es gibt kein Schamgefühl und auch keine falsche Höflichkeit unter ihnen, man teilt das Essen miteinander, den Schlafplatz und so manchen Partner. Oft werden große Orgien nach einem Kampf abgehalten. Streitigkeiten und Rangkämpfe werden schnell und blutig abgehandelt. Es heißt sogar, dass sie das Fleisch ihrer Feinde verspeisen, um sich deren Stärke einzuverleiben. Und trotz allem gibt es hartes Training und eiserne Disziplin, die die Kämpfer zusammenhält und zu einer schlagkräftigen Einheit formt.