2467, Geister-Mond: 
Der Magierorden in Idalon hat aus noch unbekannten Gründen gebrannt, das Feuer konnte mittlerweile aber gelöscht werden.

Idalon

Idalon

Idalon ist das Reich der Himmlischen und Auserkorenen, man sagt, dass es hier kein Leid und kein Zwist geben soll, viele sehen es als das Paradies an. Natürlich ist dies nicht wahr, auch in Idalon können Menschen sterben und Kummer haben, doch es ist vielleicht seltener als anderswo der Fall und Idalon kommt doch recht nah an das, was man sich unter einem Paradies vorstellt.

Man kann diese Welt durch ein Portal auf der Spitze des Berges Meru in den Verwüsteten Landen betreten und kommt dann mitten in Idalon heraus, was in diesem Falle ein Podest im Zentrum des Marktplatzes ist. Idalon ist also vielmehr eine kleine Stadt mit den verschiedenen Ordensgebäuden und dem Himmlischen Palast. Idalon ist in drei Zirkeln aufgebaut, im Inneren befindet sich der Palast, wo die Engel leben, darum herum haben sich die Komplexe der Orden der Auserkorenen und der Marktplatz aufgebaut, bekannt als der Innere Zirkel. Im Äußeren Zirkel findet man dann die Wohnhäuser der Menschen, Taverne, Schmiede, Bibliothek und weitere Einrichtungen. Außerhalb der Stadtmauern erstrecken sich himmlische Gärten, Felder und Wälder, bewohnt mit absonderlichen Fabeltieren wie dem Pegasus oder Greifen. Die Stadt und die paradiesische Ebene Eden sind auf einem hohen Plateau errichtet, das auf dem Himmlischen Berg ruht und mit einer Mauer umgeben ist. Aus gutem Grund, denn man kann den Berg nicht hinabsteigen, da dort die Grenzen des Lichts sind.

Idalon ist Zufluchtsstätte für all jene, die keinen Halt mehr in den Verwüsteten Landen gefunden haben. Die Stadt der Engel bietet Frieden und Harmonie, nur selten kann man einmal Konflikte und Streitereien erleben, wissen doch die Auserkorenen, dass sie zusammenhalten müssen und extra hierher gekommen sind, um jenen dunklen Eigenschaften der menschlichen Seele zu entfliehen. Die gesamte Welt ist auf jenem Gemeinschaftsprinzip aufgebaut, man hilft sich gegenseitig und selten braucht man hier Geld, denn die Menschen bekommen ein Dach über den Kopf sowie Kleidung und Essen gestellt. Idalon selbst wird durch seine eigenen Felder und den Tauschhandel mit den Phe, einem Wüstenstamm, der am Fuße des Berges Meru lebt, versorgt. Ab und zu geleiten die Phe auch fremde Karawanen nach Idalon, die die Auserkorenen mit Eisen und anderen Metallen versorgen aus denen dann Rüstungen und Waffen geschmiedet werden.

Immerhin wissen alle Auserkorenen, dass sie sich irgendwann einem Krieg gegen die Gefallenen stellen müssen und dafür rüsten sie sich bereits jetzt oder werden ausgesandt, um neue Anhänger zu missionieren.

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