2467, Geister-Mond: 
Der Magierorden in Idalon hat aus noch unbekannten Gründen gebrannt, das Feuer konnte mittlerweile aber gelöscht werden.

Magie

Meditation

Magie ist allgegenwärtig, sie umgibt uns, steckt in jedem Ding und in jedem Wesen, in manchen stärker, in manchen schwächer. Die, die in den Verwüsteten Landen leben, glauben, dass Marduk mit seiner Magie aus der Chaosschlange die Welt geformt hat. Die Gefallenen und Auserkorenen halten sich eher an die urzeitlichen Prinzipien des Chaos und des Lichts, die beide in der Welt existieren. Fakt ist jedenfalls, dass es schon immer Magie gab und immer jene, die es verstanden diese Magie zu verändern und zu ihren Gunsten zu nutzen. Es gibt viele Namen für sie, Zauberer, Priester, Schamanen, Druiden, Nekromanten und dergleichen mehr, doch allen ist eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Gabe gemein, hinter die Dinge zu schauen und zu sehen was sie zusammenhält. Manche vergleichen es mit einem Gewebe, mit unsichtbaren Linien und Fäden, die ein Netz formen, das alles miteinander verbindet. Aber so viele verschiedene Arten an Magie es gibt, so gibt es auch gleich viele Arten diese Magie wahrzunehmen. Manche haben nur für eine oder zwei dieser Richtungen Talent, selten mehr und es gibt kaum einen, der alle Ströme gleichermaßen beherrscht.
Denn manche Arten der Magie definieren sich erst durch ihren Gegensatz zu einem anderen Element und wer ein Gespür für die Wege des Lichts hat, der wird nicht die des Bösen bzw. Chaotischen verstehen können.

Menschen ohne jegliche Gabe dafür fühlen sich in Gegenwart von Magiern, je nach ihrer Ausprägung, entweder unwohl oder von der Person sogar angezogen. Auch magische Artefakte können diese Reize auslösen. Allerdings ist dies nur ein unbewußter Vorgang und man wird keinesfalls einen Magier von sich aus erkennen können. Anders sieht es schon bei Menschen aus, die selbst ein Gespür dafür haben. Hochrangige und besonders Begabte können manchmal fühlen, ob ihr Gegenüber auch magische Kräfte besitzt und die Präsenz starker magischer Gegenstände wahrnehmen.
Magie kann gefährlich sein, besonders für jene, die sie selbst benutzen. Je öfter man sich ihrer Mächte bedient desto mehr verlangen sie einen Tribut. Wer oft chaotische Zauber wirkt, der wird auch irgendwann selbst, wenn seine Persönlichkeit nicht stark genug ist, chaotisch im Geiste und im Verhalten werden.
Um wenigstens ein Teil der Kräfte zurück zu erhalten, die die Magie ausgezehrt hat, müssen Magier nach dem Zaubern meditieren, wollen sie nicht noch schwächer werden. Es gibt dazu verschiedene Methoden, doch die meisten nehmen einen Lotussizz ein und meditieren im Stillen für sich. Andere benötigen dabei leichte Bewegungen oder rituelle Gesänge und tranceartige Tänze. Ra, einer der beiden Zirkelmeister, die später zum Schwarzen Lord wurden, hat über die Magie und das Meditieren das immer noch gültige Standardwerk "Mana - eine Abhandlung über die magische Kraft, ihr Wesen, ihre Anwendung und Regeneration" verfasst.