2467, Geister-Mond: 
Der Magierorden in Idalon hat aus noch unbekannten Gründen gebrannt, das Feuer konnte mittlerweile aber gelöscht werden.

Orden der Necratim

Nekropole

Dies sind die Hüter des Gleichgewichts, die Wächter an der Schwelle zwischen Leben und Tod. Sie haben sich in der Nekropole angesiedelt, dem Tor zum Totenreich und es ist ihre Aufgabe es zu bewachen und dafür zu sorgen, dass die Geister in ihrem Reich bleiben. Wo immer sich die Grenzen in den Landen verschieben und rastlose Tote die Lebenden bedrohen, werden sie ausgesandt, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Kein Wunder, dass sie die Totengötter Susano und Nergal verehren, die ihnen ihre nekromantischen Kräfte verleihen. Die Necratim teilen sich dabei auch in zwei unterschiedliche Orden auf:

  • Todesritter
  • Nekromanten

Spieltipp:
Das Spielen eines Necratims gleicht einem Tanz auf einem Drahtseil. Ja, sie beherrschen schwarze Magie und sie können die Toten rufen und sie kontrollieren, doch nichtsdestotrotz gehören die Necratim zu einer der guten Fraktionen. Sie dürfen ihre dunkle Magie nicht für ebenso dunkle Zwecke einsetzen, sondern nur um das Gleichgewicht zu wahren.

Zu den Orden der Necratim

Todesritter

Ritter

Todesritter ist wohl eine wahrlich treffliche Bezeichnung für diesen Orden. Nicht, weil sie den Tod unter ihre Feinde bringen, denn die, die sie jagen, sind meist schon längst tot, sondern weil sie in der Tat von den Totengöttern ausgeschickt worden sind. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn Geister auf irgendeinem Wege die Unterwelt verlassen haben oder nie dort hingekommen sind, weil sie noch irgendetwas an die diesseitige Welt bindet. Ausgestattet mit den nekromantischen Fähigkeiten Geister zu materialisieren oder sie zurück in die Unterwelt zu schicken, bilden die Todesritter zusammen mit ihren Waffenkünsten eine wahre Streitmacht des Todes.
Wann immer sie gerufen werden, zögern sie nicht und jagen die Toten und Geister in allen Winkeln der Welt. Natürlich können sie sich auch gegen Wesen aus Fleisch und Blut zur Wehr setzen, doch ihre primäre Aufgabe ist die Jagd auf Geister. Und die wenigsten davon sind ungefährlich. Aus diesem Grunde sind die Ritter auch meist stark gerüstet und gepanzert, wenn sie sich auf Reisen begeben. Sie können tagelang ausdauernd unterwegs sein, immer verbissen ihr Ziel aufzuspüren und zurück dorthin zu schicken, wo es hergekommen ist.
Sollten sie keinen Auftrag haben, verbleiben sie in der Nekropole, wo sie weiter trainieren und die Höhlen gegen Eindringlinge schützen. Die Ausbildung zum Todesritter ist ein harter Drill bei dem früher sogar Necratim gestorben sein sollen, wenn sie zu schwach waren, um es durchzustehen. Heute ist es weniger grausam, aber keinesfalls weniger anspruchsvoll. Angeführt werden die Todesritter von Fürst Typhus, dem Boten des Todes und einer der besten Krieger, die je auf dieser Welt gelebt haben sollen.

Nekromanten

Totenkopf

Die Nekromanten machen dort weiter, wo die Arbeit der Todesritter aufhört oder Schwertkraft allein nicht mehr reicht. Es gibt eben Geister und Untote gegen die schwarze Magie und Nekromantie besser geeignet ist, um sie zu vernichten oder zu bannen. Nekromanten haben ein außergewöhnliches Gespür für das Gleichgewicht der Welten und sehr geübte Hüter können fühlen, wenn sich etwas bei der Waage der Lebenden und der Toten verschoben hat. Dann sind sie oft die einzigen, die dafür sorgen müssen und können, dass alles wieder ins rechte Lot kommt.
Dabei sind die Nekromanten auch die einzigen, die lebend das Totenreich betreten können, wenn sie den entsprechenden Zauber beherrschen. Sie haben die Macht dort mit den Geistern der Verstorbenen zu kommunizieren, ja manche, haben sich sogar nur auf den Bereich der Totenbeschwörung konzentriert und vermögen die Leiber der Toten zu erwecken und sie zu befehligen. Verständlicherweise wird solchen Nekromanten außerhalb der Nekropole mit Mißtrauen und gar Abscheu und Furcht begegnet, da die Menschen sie für Schwarzmagier halten. Viele haben vergessen welchen Dienst die Necratim erweisen und gerade in Mekhet sind sie in letzter Zeit in Ungnade gefallen.
Die Nekromanten haben aber gelernt, sich davon nicht beirren zu lassen. Es heißt an dem Tag, wo die Wächter an der Pforte zum Grauen Reich fallen, werden die Toten wieder über die Erde wandeln und die Geister rastlos werden. Die Nekromanten haben nicht vor diesen Tag je anbrechen zu lassen und unter der Leitung der Todesfürstin Ereschkigal, der obersten Wächterin des Gleichgewichtes, lassen sie deshalb Generation für Generation neue Nekromanten ausbilden, die sie in der Kunst der Schwarzen Magie und Nekromantie unterrichten.