2467, Geister-Mond: 
Der Magierorden in Idalon hat aus noch unbekannten Gründen gebrannt, das Feuer konnte mittlerweile aber gelöscht werden.

Nekropole

Nekropole

Die Nekropole befindet sich im Westen, tief unter dem Endland-Gebirge, im Nordwesten der Minensiedlung gelegen. Vor mehreren Jahrhunderten führten die Totengötter Gilgamesh an jenen Ort, den der zukünftige Fürst bis zu seinem Lebensende schützen sollte. Auch wenn das Totenreich in einer jenseitigen Ebene liegt, so gibt es doch hier, verborgen im Fels, einen Zugang ins Graue Reich. Damit ihn nicht andere, egal ob Lebende oder Tote, für ihre Zwecke mißbrauchen, wurden die Necratim gebildet. Gilgamesh hatte damals die Aufgabe aus den anderen Menschen jene zu erwählen, die mit ihm in Zukunft wachen würden. Darunter waren sowohl Krieger als auch Magier und mit ihrer Hilfe wurde die Nekropole mit Hammer und Meißel sowie den Kräften der Magie, die selbst Stein nach ihrem Belieben formen konnte, herausgebildet.

Die Necratim bewohnen dabei nur die dritte Ebene, die tief im Gestein liegt. Mehr davor als darüber befindet sich auf der zweiten Ebene die Festung, die die Necratim vor Eindringlinge von außen schützt. Hinter der Festung führen dann Gänge zur dritten Ebene, wo die Wohnhöhlen, die Hallen der Fürsten, die Bibliothek, der Tempel der Totengötter und dergleichen mehr angelegt worden ist. Es gibt auch einen unterirdischen See, der die Bewohner der Nekropole mit frischem Wasser versorgt. Versteckte Zugänge bringen die Necratim an die Oberfläche, wo sie sich mit Kräutern, Wild, Holz etc. versorgen. Trotzdem gibt es des öfteren Karawanen, die ihre Waren den Necratim anbieten, wobei dieser Handel dann meist auf dem großen Platz vor der Festung geführt wird. Nur wenigen Außenstehenden ist es überhaupt gestattet die Nekropole zu betreten.
Es gibt Gerüchte, wonach die Necratim auch Gänge besitzen, die sie direkt zu den Minen des Gott-Kaisers führen. Viele bezichtigen die Necratim des Diebstahles und Raubbaues, doch ist es nur einer von vielen Vorwürfen. Einst waren die Mekhetener und die Necratim miteinander verbündet, in den letzten Jahren aber haben sich Stimmen gegen sie laut gemacht, nicht zuletzt wegen den Angriffen, die sie gegen den Templerorden in Mekhet durchführen. Dennoch halten die Todesfürsten die Gründe dieser Angriffe geheim. Mittlerweile haben sie beim einfachen Volk den Ruf von Schwarzmagiern und Diener der Toten, weswegen es zusehends schwieriger für die Necratim wird ihre Aufgaben überhaupt noch auszuführen.

Das Leben in der Nekropole ist auch ein Grund dafür, dass die Necratim meist eine blassere Hautfarbe als die übrigen Menschen haben. Nicht wenige sieht man aber auch außerhalb der Nekropole, da sie immer wieder für die verschiedensten Aufgaben in alle Winkel der Landen ausgesandt werden. Zurück bleiben die Kinder und jene, die permanent die Höhlen verteidigen. Dabei leben beide Geschlechter gleichberechtigt nebeneinander und auch sonst wird viel Wert auf die Gemeinschaft und den Zusammenhalt gelegt. Die grundlegenden Sachen werden gestellt und die meisten Necratim besitzen nicht einmal Geld, vieles wird getauscht. Nur die Münzen für den Fährmann, die besitzt jeder.

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Das Totenreich

Hel

In der vierten Ebene befindet sich die Graue Pforte, die Barriere, die die Welt der Lebenden von den Toten trennt. Es ist die Bestimmung der Necratim dafür zu sorgen, dass die Graue Pforte immer stabil bleibt. Da sie schwächer wird, je größer das Ungleichgewicht zwischen dem Totenreich und dem Reich der Lebenden ist, so schützen sie den Durchgang am besten dadurch, dass sie dafür sorgen, dass die Toten nicht wiederkehren und kein lebender Mensch das Graue Reich unbefugt betritt. So ohne weiteres ist dies auch nicht möglich, da zunächst die Flüsse Styx, Kokytos und Acheron überquert werden müssen bis zuletzt der dreiköpfige riesige Schakal Kerberos bleibt, der bezähmt werden muss ehe man ins Totenreich eintreten kann.

Es gibt drei Reiche, die einen Toten erwarten können. Vor Anubis, dem Gott der Waage, wird das Herz des Verstorbenen gegen eine Taubenfeder abgewogen. Hat er nur schlechte Taten vollbracht, so kommt er nach Hel, dem Ort für alle niederträchtigen und bösen Geschöpfe.
War der Mensch dagegen gut, so wird er ins Elysium geleitet, einer paradiesähnlichen Welt. Zuletzt gibt es noch jene Personen, die zu Lebzeiten so große und edle Heldentaten vollbracht haben, dass sie nach Valhal gelangen, dem Reich der Helden und Krieger. Hier rüsten sie sich für eine letzte große Schlacht. Dann nämlich, wenn Set, der Gott des Chaos, seine Bestien gegen die Menschen schickt, sollen die Helden wiederkehren, um der Menschheit in ihrer letzten Stunde beizustehen.