2467, Geister-Mond: 
Der Magierorden in Idalon hat aus noch unbekannten Gründen gebrannt, das Feuer konnte mittlerweile aber gelöscht werden.

Orden der Nomaden

Nomaden

Die Nomaden bevölkern die Verwüsteten Landen und lassen sich kaum wirklich zu einer Fraktion zusammenfassen, denn es gibt zahlreiche Stämme in den Landen denen man angehören kann. Fünf große Stämme haben sich dabei herausgebildet, die sich voneinander stark unterscheiden. Es gibt die Phe, die weit im Osten in der Wüste leben und zu den besten Kamelreitern zählen. Die Avi haben sich dagegen in der unwirtlichen Steppe der Falkenjagd verschrieben. Weiter im Süden hausen im Flußdelta die Bar, begnadete Fischer. Die westliche Savanne teilen sich die beiden verfeindeten Stämme Nar und Sek, ersterer einer der kriegerischsten Stämme, letzerer ein Amazonenstamm. Die Nomaden lassen sich dabei in zwei unterschiedliche Orden bzw. Schichten aufteilen, die innerhalb des jeweiligen Stammes unterschiedliche Aufgaben übernehmen:

  • Stammeskrieger
  • Schamanen

Spieltipp:
Wer einen Nomaden spielen möchte, sollte sich zunächst überlegen in welchem Stamm sein Charakter aufgewachsen und kann dabei zwischen den fünf oben genannten wählen. Viele der Stämme werden aber noch nicht von anderen Spielercharakteren benutzt, weswegen es sinnvoll ist vorher anzufragen, wo sich noch andere Spieler aufhalten, damit man einen leichten Anschluß bekommt. Es besteht auch die Möglichkeit einen vom eigenen Stamm verstoßenen Nomaden zu spielen etc.

Zu den Orden der Nomaden und zu den Nomadenstämmen

Stammeskrieger

Krieger

Die Stammeskrieger sind, wie der Name schon sagt, die Krieger des Stammes. Je nach Art und Tradition des Stammes können dies nur Frauen oder Männer oder von beiden Geschlechtern sein. Sie jagen Wild, verteidigen die Familien und die Tierherden gegen Raubtiere, verfeindete Stämme und den Gewalten der Natur. Es hängt vom jeweiligen Stamm ab in welchen Waffenarten die Krieger von den Älteren unterwiesen werden und was sie sonst noch für Fähigkeiten besitzen. Allen gemein ist aber eine große Zähigkeit und die Gabe selbst in den unwirtlichsten Gegenden noch Nahrung und Wasser aufzutreiben. Die meisten Nomaden werden bereits noch während der Pupertät in die Pflichten eines Stammeskriegers eingewiesen, entweder von ihren eigenen Eltern oder anderen Erwachsenen. Viele Stämme besitzen ein besonderes Ritual, wo der junge Mann bzw. die junge Frau ihre erste Waffe verliehen bekommt und das erste Mal die älteren mit auf die Jagd begleiten darf. Ob Fern- oder Nahkampfwaffen bevorzugt gebraucht werden, liegt bei den Gegebenheiten der Umwelt und den Tieren auf die die Nomaden treffen. Die Phe verwenden gerne Säbel, die Nar und Sek vorzugsweise Speere und die Bar die Schleuder und das Wurfbeil, während die Avi besonders gut mit Diskus und Wurfspeer sind.
Wer das Sagen bei den Stammeskriegern hat, unterscheidet sich auch von Fall zu Fall. Für gewöhnlich ist es auch der Anführer des gesamten Stammes oder die rechte Hand dessen.

Schamanen

Schamanin

Jeder Stamm besitzt einen oder manchmal, wie im Falle der Nar und der Phe, auch zwei oder mehrere Schamanen, die verschiedene Funktionen innerhalb des Stammes übernehmen. Sie sind Heiler, Kräuterkundige, Medizinmann, Berater und Stellvertreter des Anführers, Geburtshelfer, Priester, Medium und Orakel und tragen viele wichtige Entscheidungen aus. Meist sind sie es, die bestimmen wohin die Nomaden als nächstes ziehen. Bei den Bar ist der Schamane sogar der Häuptling des gesamten Stammes. Sie beten um das Heil des Stammes bei den Alten Göttern und den meisten Schamanen wohnt eine mystische Kraft inne, die in ihren höheren Weihen durchaus der Magie ähnelt und nahekommt. So sollen sie fähig sein ihren Geist vom Körper zu lösen oder Gegenstände durch bloße Willenskraft zu bewegen. Sie sind auch bewandert in Tier- und Pflanzenkunde und wissen, wo sie in ihrer Umgebung die richtigen Heilmittel zu finden, um ein verletztes oder erkranktes Mitglied in der Gruppe wieder zu kurieren.
Ob es nun in einem Stamm akzeptiert wird, ob der Schamane weiblich oder männlich ist, hängt von ihren Traditionen und Glaubensvorstellungen ab. Bei den Sek zum Beispiel können und dürfen es nur Männer werden, bei den Phe wiederum gibt es sowohl einen Schamanen als auch eine Schamanin. Sie suchen sich meist selbst ihre Schüler aus und können durchaus mehrere zur gleichen Zeit unterrichten, in der Regel gibt es aber so wenige Kinder mit dieser Begabung, dass es, wenn überhaupt, nur ein Schüler ist. Das Wissen wird mündlich weitergegeben und der Schüler ist verpflichtet dem älteren Schamanen zu helfen und ihn auch zu pflegen, sollte er sehr alt sein. Für gewöhnlich wohnt dann dieser Schüler bei seinem Meister und verlässt das Zelt seiner eigenen Familie. In manchen Stämmen, wie den Nar, besitzen die Schamanen auch eigene Familien und Kinder.