2467, Geister-Mond: 
Der Magierorden in Idalon hat aus noch unbekannten Gründen gebrannt, das Feuer konnte mittlerweile aber gelöscht werden.

Alte Götter

Barkon

Die Alten Götter sind überall in den Verwüsteten Landen präsent und beinahe alle Menschen glauben an sie. Man hat ihnen Tempel und Pyramiden errichtet, Priesterschaften gegründet und Opfer erbracht. Ja, in Mekhet allein gibt es ein einziges Tempelviertel für die vielen Tempel, wovon jeder einer anderen Gottheit geweiht ist. Der Pantheon der Alten Götter ist groß und an ihrer Spitze steht Marduk, der Schöpfer von allen Dingen, der aus dem Leib der Chaosschlange Tiamat die Welt mit seiner Magie formte. Ihm zur Seite gestellt sind Sekhmet, die Löwengöttin des Krieges, der besonders die Valkyren huldigen, Barkon, der Krokodilsgott des Nuralon und des Wassers, Ischtar, Göttin der Liebe, Narech, zu dem man für eine gute Jagd betet, und viele weitere Götter mehr. Viele verkörpern dabei einen bestimmten Aspekt des Lebens so wie der Gott Selrem zum Beispiel die Freude und das Lachen darstellt und Rahab für die Wüste und den Hunger, der mit ihr kommt, steht. Die meisten der Götter werden dabei oft in Tiergestalt abgebildet. Auch am Himmel findet man sie in Form von Sternzeichen wieder, die man mit ihnen in Verbindung bringt.

Nicht alle Alten Götter werden gleichermaßen von allen Menschen angebetet. So finden die Totengötter Susano und Nergal nur bei den Necratim Verehrung und Set, dem Gott des Chaos und der Zerstörung, wagen nur die dunkelsten aller Menschen zu huldigen. Der Begriff Alte Götter ist dabei vielleicht etwas irreführend, denn die Gläubigen selbst würden sie nicht als alt bezeichnen, sind sie doch für sie die einzigen wahren Götter. Allerdings haben in letzter Zeit fremde Priester, die neuen Göttern huldigen sollen, begonnen ihr Wort unter den Menschen zu verbreiten, weswegen bei Marduk und den anderen nun von den Alten Göttern gesprochen wird.

Erfahre mehr über die einzelnen Alten Götter im Forum

Himmlische

Michael

Auch jetzt noch wissen nur die wenigsten, dass die Himmlischen überhaupt existieren. Zwar senden die Himmlischen immer mal wieder Missionare in alle Winkel der Verwüsteten Landen, doch nicht viele lassen sich bisher für diese neuen Götter gewinnen. Dabei sind sie weitaus wirklicher als die Alten Götter, da sie nichts anderes sind als die mächtigsten und weisesten unter den Engeln, weswegen sie diesen Sonderstatus als Himmlische einnehmen. Sie sind vor Urzeiten aus dem Licht entstanden und haben damals die ersten Menschen geschaffen, auch wenn das so gut wie niemand außer den Engeln weiß. Viele Jahrtausende haben die Engel sich vor den Menschen nicht gezeigt und sich nach Idalon zurückgezogen. Erst in den letzten Jahrhunderten haben sie sich einigen Auserkorenen offenbart und sie von ihrer Sache überzeugt. Trotzdem wissen nur die wenigsten von Idalon und der Existenz der Engel. Wer einmal aber zu dieser wundersamen Stadt gelangt, kann den Himmlischen leibhaftig gegenüber treten.

Momentan gibt es fünf Himmlische, vier von ihnen verkörpern die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, während Ariel, die fünfte Himmlische, für das Licht und die Liebe steht. Sie ist zudem die jüngste der Himmlischen und wurde nach dem Krieg gegen die Gefallenen Engel erhoben, um ein Teil deren früheren Aufgaben mit zu übernehmen. Der mächtigste unter den Himmlischen ist aber wohl Michael, der Engel der Gerechtigkeit. Er verbannte damals die abtrünnigen Engel aus Idalon und führte seine Brüder und Schwestern zum Kampf gegen sie. Die anderen drei Engel sind Gabriel, Raphael und Uriel. Letzterer ist dabei der zweitälteste Engel und wird an Alter nur noch von Asmoday übertroffen, die Oberste der Gefallenen Engel.

Erfahre mehr über die einzelnen Himmlischen im Forum

Gefallene Engel

Amon

Einst gehörten die Gefallenen Engel zu den Engeln in Idalon, doch vor Urzeiten, noch vor der Entstehung der Menschheit, wandten sie sich von ihren Brüdern und Schwestern ab, da sie der Überzeugung waren, dass sie besser wüßten wie die Welt zu formen sei. Die erste, die dem Chaos verfiel, war jene, die jetzt nur noch als Asmoday oder Morgenstern bekannt ist. Der Dämonenkönigin genügte die Schöpfung der Welt nicht, sie wollte sie beherrschen und sich Untertan machen, wofür sie und die anderen fünf von Michael verbannt wurden. Bis jetzt wissen nur die Gefallenen und die Auserkorenen von der Existenz der Gefallenen Engel und ihrem Reich. Die Sechs verführen jene Menschen, die mit ihrem Dasein unzufrieden sind, flüstern ihnen in ihren dunkelsten Stunden Verlockungen und unreine Gedanken ein, die sie dann bis nach Salonis bringen, wo die Gefallenen Engel ihre Heerscharen sammeln, um eines Tages das Chaos über die Welt zu bringen.

Nicht alle der Sechs haben ihre ursprüngliche Gestalt behalten, so ist Gaap, die Knechterin der Natur, zu einem Geschöpf geworden, das nur noch entfernt an einen Engel erinnert, mit Ranken und Dornen bewachsen und fast vollständig mit jener Natur verschmolzen, die sie zu unterdrücken trachtet. Auch Amon, der einstige Engel des Todes, wandelte sich und besitzt nun lederne Schwingen sowie das Aussehen einer Bestie, obwohl man ihn nur selten zu Gesicht bekommt, da er sich in seinem Folterkeller verbirgt. Zusammen mit Astaroth, dem früheren Engel der Magie, sind sie nach Asmoday die mächtigsten Gefallenen Engel. Der Stärkste unter ihnen ist dennoch Baal, der Dämonische Kriegsherr, während Orobas, sich vom Engel des Glücks zum Herrn der Gier gewandelt hat.

Erfahre mehr über die einzelnen Sechs im Forum